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Hausräucherung

2 Schritte zur energetischen Reinigung von Haus, Wohnung, Hof und Stall

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Vorgehensweise – was du zur Hausreinigung benötigst

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Du diese Art der intensiven Reinigung allein schaffst, lasse die Hausräucherung von einem erfahrenen Schamanen durchführen.

Schritt 1 zur intensiven Reinigung – der erste Rundgang – Hausräucherung Energien lösen

Hierfür empfehle ich folgendes Räucherwerk: Damiana, Andornkraut, Angelikawurzel, Beifußkraut, Bernstein, Copal schwarz, Lebensbaum, Wacholderbeeren, Wacholderholz, weißer Salbei

Hinweis: geräuchert wird von unten nach oben und in den Räumen gegen den Uhrzeigersinn – Fenster und Türen sind geschlossen

Ziel ist die Lösung schwerer Energien und sichtbar machen von Anhaftungen der verschiedenen Wesenheiten. Hierzu werden die verschiedenen Räucherstoffe verwendet, die immer wieder nachgelegt werden. Es bedarf einer gewissen Zeit, ein Haus „ordentlich und gewissenhaft“ mit Rauch zu reinigen. Dabei zeigt Dir der Rauch den Weg. Anhand seiner Bewegungen erkennst Du, wo die Schwachstellen sitzen und kannst hierauf ein besonderes Augenmerk haben. Manchmal „verschwindet“ der Rauch… an diesen Stellen darfst Du auch mit Gebeten, Rasseln, Trommel, Glöckchen unterstützen. Denke daran, vor dem Ritual der Reinigung den Geist des Ortes zu rufen und frage ihn um Erlaubnis, sei stets höflich, bedanke Dich nach Abschluss der Hausreinigung, frage, was Du sonst noch tun kannst.

Denke daran, viel zu trinken und den restlichen Tag in Ruhe zu begehen und keinen Alkohol zu trinken. Bitte sorge dafür, dass KEINE KINDER anwesend sind oder Personen, die besonders „empfindlich“ reagieren. Hast Du ein Haustier, solltest Du ihm freistellen, jederzeit den oder die Räume verlassen zu können. Ferner kann es zu diversen körperlichen „Schmerzen“ bei Dir kommen, die alle nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden.

Nach dem 1. Teil folgt Teil 2, den Du sofort an den ersten Teil dranhängst. Jedoch erst, wenn Du sicher bist, alle schweren Energien aufgelöst zu haben.

Schritt 2 zur lichtvollen Aufladen der Energien – der zweite Rundgang – Hausräucherung Aufladen guter Energien

Hierfür nutze ich folgendes Räucherwerk:
Copal hell, Kiefernharz, Mariengras, Mastix, Palo Santo, Sandarak, Tolubalsam, Weihrauch Tibet Sal Harz, Zimtrinde

Hinweis: geräuchert wird von unten nach oben und in den Räumen gegen den Uhrzeigersinn – gleiche Reihenfolge wie im Schritt 1 – Fenster und Türen sind weiterhin geschlossen

Ziel ist das Auffüllen der Räume mit leichten Energien, die Schwingungserhöhung… damit ein Wohlfühlgefühl bei den Menschen einzieht und auch das Haus/die Wohnung sich „entspannen“ kann. Im 1. Schritt haben wir den Räumen „etwas entnommen“. Es gilt im 2. Schritt, dieses Vakuum mit leichten und lichten Energien aufzufüllen. Das bedeutet, wir wandeln die Schatten zu Licht.

Nach dem ersten Schritt gehst Du durch die einzelnen Räume und überprüfst die Energien, räucherst unter Umständen erneut Räume, die die schweren Energien noch nicht freigegeben haben. Wenn alles soweit in Ordnung ist, leerst Du Dein Räuchergefäß (Vorsicht heiß) und befüllst es neu mit frischem Sand und einem neuen Räucherkohletab.

Du gehst erneut durch die Räume, beginnst dort, wo Du bereits mit dem ersten Schritt begonnen hast und durchläufst die Räume wie im ersten Schritt. Nur diesmal mit anderen Räucherstoffen, Gebeten Gesängen, Glockenklang etc. Die Farbe des Rauches ist nun zumeist hell.

Der Rundgang ist erst dann zu Ende, wenn der Schamane und der Besitzer den Umschwung der Energien riechen und fühlen können. Erst dann werden Fenster und Türen weit geöffnet.

Seit Menschengedenken wird das eigene Heim, der Hof und das nähere Umfeld beräuchert. Schon immer gab es viele gute Gründe, Räucherwerk zu entzünden – sei es zur Reinigung, zum Schutz oder als bewusste Würdigung des Ortes, der uns Geborgenheit schenkt.

Anlässen für eine Hausräucherung gibt es viele. Der bekannteste ist sicherlich die energetische Reinigung des Hauses oder der Wohnung. Eine gründliche Hausreinigung braucht jedoch Zeit, Achtsamkeit und eine gute Vorbereitung. Im Alltag greifen viele Menschen zunächst zu weißem Salbei. Wer sich jedoch intensiver und bewusster mit Hausräucherungen und energetischer Reinigung beschäftigt, wird die verwendeten Räucherstoffe gezielt und nach ihrer jeweiligen Bedeutung auswählen.

Doch nicht nur zur Reinigung räuchern wir. So geht es auch darum, Leichtigkeit und gute Energien einziehen zu lassen und diese im Raum zu bewahren. Es ist in gewisser Weise eine Danksagung an das Heim, das uns Schutz und Raum schenkt.

Eine Hausräucherung ist nicht nur ein Ritual der Reinigung, sondern auch ein bewusster Vorgang der Beziehung zum eigenen Lebensraum. Räume speichern Eindrücke, Stimmungen und Erlebnisse. Besonders nach belastenden Lebensphasen, Streit, Krankheit, Trennung, Umzug oder anderen tiefgreifenden Veränderungen kann eine energetische Klärung als sehr entlastend empfunden werden.

So kann es hilfreich und unterstützend sein, vor einer Räucherung auch die äußere Gegebenheiten vorzubereiten –  aufzuräumen, zu lüften, Altes loszulassen und den eigenen inneren Fokus zu klären. Je bewusster die innere Haltung, desto klarer kann auch die Wirkung der Räucherung erlebt werden.

Die Zeit nach der Reinigung ist ebenfalls wichtig. Ein geklärter Raum möchte neu belebt werden – etwa durch Licht, Gebet, Stille, Musik, frische Blumen oder eine klare Segensabsicht. So wird nicht nur Belastendes verabschiedet, sondern zugleich bewusst eingeladen, was künftig im Haus wirken darf – Frieden, Schutz, Klarheit, Liebe und lebendige Kraft und vieles mehr.

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Menschen kommen zu mir, weil sie etwas zum Ausräuchern ihrer Räume kaufen möchten. Sie spüren sehr fein, dass etwas „nicht stimmt“. Sie schlafen schlecht oder haben das Gefühl, nicht „allein“ zu sein. So, als würden die Energien nicht stimmen.

In vielen Fällen reicht es tatsächlich aus, eine Haus- oder Wohnungsräucherung mit weißem Salbei durchzuführen. Oft wird auch nach Weihrauch oder Palo Santo gefragt. Für die eigentliche Reinigung von Häusern, Wohnungen oder Möbeln sind diese jedoch – zumindest im ersten Schritt – nicht immer die geeignete Wahl. Weihrauch kann zwar reinigend wirken, richtet sich jedoch häufig stärker an den Geist, an das innere Sein. Er unterstützt dabei einen zuvor gereinigten Raum in seiner neuen Schwingung zu halten, spürt jedoch schwere Energien nicht in derselben Weise auf. Palo Santo wiederum ist ein sehr persönlicher Begleiter, der Menschen – je nach Art der Belastung – wie eine Art Schutzengel begleitet. Er kann einen Raum erhellen, jedoch meist dann, wenn seinen Energien zuvor angehoben und geklärt wurden.

Rituelle Hausräucherungen sollten idealerweise von einem Menschen begleitet werden, der darin erfahren ist – wie ein Schamane zum Beispiel. Ein erfahrener Begleiter bringt nicht nur weißen Salbei mit, sondern meist ein ganzes Repertoire an Räucherstoffen und Werkzeugen: Federn, Glocke, Trommel, ein passendes Räuchergefäß, vielleicht ein Altartuch und weitere persönliche Arbeitsutensilien. Viele arbeiten mit einem individuell zusammengestellten Koffer, aus dem sie je nach Situation schöpfen können.

Nicht nur das Räuchern selbst spielt eine große Rolle, sondern auch das Umfeld, das es zu berücksichtigen gilt: Vorbewohner, die Geschichte des Hauses, die Beschaffenheit des Ortes, mögliche geistige Präsenz oder der Geist des Ortes selbst – um nur einige Aspekte zu nennen. Der Besitzer des Hauses  sollte immer mit einbezogen werden. Es geschieht immer wieder, dass Botschaften für den Besitzer vorhanden sind, dass etwas gesehen, gehört oder ausgesprochen werden möchte. Manchmal kennt der jetzige Besitzer den betreffenden Geist oder spürt zumindest eine Verbindung. In jedem Fall gilt es,  behutsam, achtsam und vor allem respektvoll zu handeln.

Ich habe in diesem Zusammenhang bereits sehr besondere Erfahrungen gemacht und möchte jeden bitten, Aussagen wie „Geh ins Licht“ oder „Du bist hier nicht erwünscht“ zu vermeiden. Auch geistige Wesen werden stets mit Respekt und Liebe behandelt. Oft irren sie seit langer Zeit an einem Ort umher, ohne den Weg hinaus zu kennen. Einen Geist ins Licht zu begleiten, ist keine schnelle Handlung. Es braucht Achtsamkeit, Erfahrung und schamanische Techniken.

Eine schamanische Hausreinigung verläuft in mehreren Durchgängen. Sie beginnt mit dem Wahrnehmen und Aufspüren der vorhandenen Energien, also damit, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen. Im zweiten Schritt – nach der eigentlichen Reinigung – folgt eine erneute Überprüfung, bevor der Ort bewusst mit neuer, unterstützender Energie aufgeladen wird. Während des gesamten Prozesses ist es wichtig, auf Hinweise zu achten, Fragen zuzulassen und auf das zu reagieren, was sich zeigt.

Alle Beteiligten sollten währenddessen ausreichend Wasser trinken und gut auf sich achten. Eine Hausräucherung kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen und sollte deshalb in Ruhe, mit Präsenz und ohne Zeitdruck durchgeführt werden.